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| Pressemitteilungen |
| 15. Januar 2011 | 2011 soll ein Jahr der "guten Arbeit" werden |
| 10. Februar 2011 | Moosach ist bunt |
| 28. Februar 2011 | Schee wars |
| 10. Mai 2011 | Haltung zeigen |
| 25. Juli 2011 | München - eine Stadt für alle! |
| 13. September 2011 | Energiewende! Eine große Herausforderung, die uns alle betrifft |
| 13. Dezember 2011 | SPD Moosach spendet 550 € für die Mittagsbetreuung an der Grundschule Gerastr. |
| 12. Januar 2012 | Könnnen wir uns Nullwachstum leisten? |
| 15. Januar 2011 | 2011 soll ein Jahr der "guten Arbeit" werden |
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Im voll besetzten Saal des
"Alten Wirt" stellte der Münchner DGB-Vorsitzende |
| 10. Februar 2011 | Moosach ist bunt |
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Diskussionsabend am 08. 02. 2011 zum Thema Integration Valentina möchte ihre albanische Staatsbürgerschaft behalten, Paula hatte nie Probleme in Deutschland, Rajinder hat viele deutsche Freunde, Karim findet es braucht beide Seiten für die Integration und Bülent schätzt die Gerechtigkeit und Einigkeit in diesem Land – das alles sind Erfahrungen und Einschätzungen von Migranten in Moosach, über die sie in den Kurzinterviews zu Beginn der Veranstaltung berichteten . So vielfältig ihre Lebensrealitäten sind, so bunt ist auch das Thema Integration. Unter dem Motto „Moosach ist BUNT, macht mit: mit Integration vor der Haustür bunter!“ hatten die Mitglieder der Projektgruppe Integration des Moosacher SPD-Ortsvereins zusammen mit ihrer Vorsitzenden Julia Schönfeld zahlreiche Gäste zum „Treffpunkt Politik“ in den Alten Wirt eingeladen hatten. Gemeinsam mit Ahmad Al-Kahlifa (Imam der Moschee in Freimann) diskutierten Costas Gianacacos (SPD-Stadtrat) sowie Manfred Bosl (Leiter der Initiativgruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung) unter der Moderation von Jürgen Salzhuber (Geschäftsführer der AWO München) über die Fragen von Integration. Umrahmt wurde die Diskussionsrunde von einem selbst gedrehten Kurzfilm, Referaten und interaktiven Schaubildern, welche die Mitglieder der Projektgruppe passend zum Thema vorbereitet hatten. Integration hat viele Facetten - Leitkultur Ade! Integration findet nicht nur zwischen Migranten und der Mehrheitsgesellschaft statt, sondern auch unter den Migranten selbst. Der Imam der Freimanner Moschee Ahmad Al-Kahlifa beschrieb die Situation in seiner Gemeinde, wo Muslime aus 26 Nationalitäten und weiteren 40 Subkulturen unter einen Hut gebracht werden müssten. So groß wie die Vielfalt der Lebensrealitäten innerhalb dieser Gemeinde ist, so vielfältig sind auch die Lebensrealitäten der deutschen Gesellschaft. „Es gibt keine homogene Hauptkultur, sondern nur ein innerdeutsches Sammelsurium - viele differenzierte, überlappende gesellschaftliche Subkulturen und Teilbereiche deren Mitglied man ist. Da gibt es den veganen Bauern und den atheistischen Franken“, bemerkte der ebenfalls anwesende Fraktionsvorsitzende der Münchner SPD Alexander Reissl. Integration braucht Regeln und fördernde Voraussetzungen, aber auf Basis des Grundgesetzes sowie der Aufklärung und nicht einer Leitkultur. Auch Ahmad Al-Kahlifa vertrat die Meinung, dass Migranten Orientierungshilfen brauchen und auf das Entgegenkommen der Einheimischen angewiesen sind. Integration als soziales Problem braucht politische Unterstützung Alle waren sich einig, dass Integration wenn sie ein Problem darstellt, sozialer und nicht ethnischer Natur ist. Manfred Bosl, der Leiter der Initiativgruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung sieht momentan die Chancengleichheit von Migranten nicht gewährleistet. Fehlende Bildung durch ein ausschließendes Schulsystem und der beschränkte Zugang zum Arbeitsmarkt führen viele Migranten in die Armut. Hier braucht es weiterhin politische und soziale Unterstützung. In München übernimmt die SPD seit 30 Jahren die Verantwortung für eine funktionierende Integration – ob mit der Einrichtung von Sprachlernklassen, dem Kampf für das kommunale Wahlrecht für Migranten oder durch die Einrichtung von durchmischten Wohnquartiere. „Die Integration in München ist seit jeher eine Herzensangelegenheiten der SPD“, bezeichnete der Stadtrat Costas Gianacacos die Situation. Auf Bayern- und Bundesebene hat sich die SPD ebenfalls ehrgeizige Ziele gesteckt, um Migranten in Deutschland eine Chance zu bieten. Gerade hat auch die Bundesregierung das Thema Fachkräftemangel entdeckt. „Endlich gibt es die Chance auf Anerkennung von Qualifikationen ausländischer Mitarbeiter – ein weiterer Schritt aus der Armutsfalle“, betonte Manfred Bosl. Doch nicht nur die Parteien, auch die Träger von sozialen Einrichtungen und Schulen üben sich tagtäglich in interkultureller Arbeit. Integration als dynamischer Prozess Eines kristallisierte sich an diesem Abend besonders heraus. Wie und wo nun Integration betrieben wird – ob in Schulen und Kindergärten, Vereinen und Initiativen, Moscheen, Sprach- und Integrationskursen, im Ausländerbeirat oder einfach nur über Bekanntschaften – Integration ist in erster Linie Kommunikation und Teilhabe an der Gesellschaft. „Integration ist ein dynamischer Prozess. Einfach der Kontakt miteinander. Da gibt es keinen festen Anfangs- und Endpunkt“, machte Costas Gianacacos deutlich. Vielleicht ist die Debatte auch manchmal zu verkopft. „Integration geht auch ohne große Programme. Man muss einfach mal was zusammen machen“, erklärte Ahmad Al-Kahlifa abschließend und lud den Moosacher Orstverein auf einen gemeinsamen Tee in seine Moschee ein. Stephanie Salzhuber |
| 28. Februar 2011 | Schee wars |
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Schee war´s! Julia Schönfeld-Knor und die Bilder gibt es hier |
| 10. Mai 2011 | Haltung zeigen |
| Haltung zeigen Zum Thema "Für München. Zukunftsfähige Politik gestalten" übernahm er bei der Ortsvereinsversammlung am Dienstag die Referentenrolle. Nach einem kurzen Rückblick auf die erfolgreiche sozialdemokratische Rathauspolitik der vergangenen Jahre wandte sich der Kommunalpolitiker Reissl der Zukunft zu, um Chancen und Herausforderungen für München als wachsende Stadt aufzuzeigen und seine persönlichen Schwerpunkte darzustellen. "Kommunalpolitik erfordert oft Pragmatismus“, so der Fraktionsvorsitzende. "Dennoch ist es auch hier möglich, ein klares politisches Profil zu entwickeln.“ So rückte er vor allem den kommunalen Wohnungsbau, den öffentlichen Nahverkehr, Bildung und Tagesbetreuung als essentielle Zukunftsthemen in den Vordergrund. Diese sind seit jeher Markenzeichen der sozialdemokratischen Rathauspolitik. in München. Um hierbei politische Spielräume zu erhalten, müsse die derzeitige Haushaltspolitik mit einem Verzicht auf Privatisierung kommunalen Vermögens fortgesetzt werden. Für ihn sei es unverzichtbar, zu jedem Thema eine klare Haltung einzunehmen und nicht aus taktischen Gründen von dieser abzurücken. "Nur so lässt sich verantwortungsvolle Politik gestalten“, sagte Alexander Reissl |
| 25. Juli 2011 | München - eine Stadt für alle! |
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München – eine Stadt für alle! Ganz konkret heißt das zum Beispiel. der soziale Wohnungsbau
darf nicht geballt an wenigen Standorten stattfinden; München muss sich als
Region aufstellen, auch im Umland muss es Sozialwohnungen geben; gute
Versorgung im Alter in der eigenen Häuslichkeit muss gesichert werden; den
Ganztag in Krippe, Kindergarten und Schule werden wir brauchen. Bei den
Verhandlungen über Firmenstandorte ist es unerlässlich, dass auch
Betriebskindergärten Thema sind. |
| 13. September 2011 | Energiewende! Eine große Herausforderung, die uns alle betrifft |
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SPD-Ortsverein lud Interessierte zur September-Veranstaltung Moosach · Die September-Versammlung des SPD-Ortsvereins Moosach stand unter dem Titel »Energiewende! Eine große Herausforderung, die uns alle betrifft.« Gleich drei Referenten brachten das breitgefächerte Thema den interessierten Besuchern näher. Zum Auftakt gab der Leiter der Energieberatung der Stadtwerke München (SWM), den Anwesenden Tipps zum Energiesparen im Alltag.Sein Vortrag enthielt so manche energetische Überraschung: In Zeiten der Informationsgesellschaft verbraucht der Durchschnittshaushalt für den Betrieb von PC und dessen Umgebungsgeräten in etwa so viel Energie, wie für das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln. Gerade die Elektrogroßgeräte im Haushalt haben enormes Sparpotential. Bei Waschmaschinen lassen sich – je nach Gerätetyp – beim »Herunterschalten« von 90 auf 60 Grad bis zu 98 Prozent des nötigen Energieverbrauchs vermeiden. Die Besucher nutzten die Möglichkeit, allerlei Fragen zur »Energiewende« im Alltag beantwortet zu bekommen. Einen etwas größeren Maßstab legten die beiden anderen Sprecher an. Die Sichtweise eines modernen und dennoch kommunal gebliebenen Energieversorgers stellte Florian Post dar. Er ist Mitarbeiter im Stab der Geschäftsführung der SWM. Nikolaus Gradl, für die SPD im Münchner Stadtrat, lieferte Details zur energiepolitischen Ausrichtung der Rathausmehrheit, die sich eben auch im Geschäftsgebaren der SWM niederschlägt. Die Stromproduktion, so Post, finde mittlerweile im europäischen Kontext statt. Er illustrierte das an einem Bild: Aus dem kontinentalen »Stromsee« verbrauchen die Kunden der SWM eine bestimmte Menge Strom. Diesen Abfluss führen die SWM diesem »See« wieder zu. Das könne nicht allein durch die örtlichen E-Werke geschehen. Vielmehr, stellte Post klar, sei es Strategie der SWM gerade Strom aus regenerativen Energiequellen dort zu erzeugen, wo dies am effizientesten möglich ist: Windenergie an den Küsten und auf hoher See, Sonnenenergie im Süden. Genau deshalb hätten die SWM mannigfache Beteiligungen an entsprechenden Einrichtungen in ganz Europa erworben. Als Teil eines europaweiten Umbauprozesses wollen die SWM den Anteil an regenerativ erzeugtem Strom kontinuierlich ausbauen. Stadtrat Gradl betonte, dass die Unternehmensstrategie der SWM durch die Rathaus-SPD unterstützt werde und ausdrücklich gewollt sei. Nach Auffassung Gradls habe die Bundesregierung in der Energiefrage eine doppelte Rolle rückwärts vollzogen, deren Dreh- und Angelpunkt die tragische Katastrophe im japanischen Fukushima gewesen sei. Bis zu diesem tragischen Unglück betrieb die aktuelle Koalition die Rücknahme der richtungsweisenden Beschlüsse ihrer SPD-geführten Vorgängerregierung in Berlin. Die Laufzeiten der deutschen Meiler wurden zunächst verlängert. Erst nach Fukushima, hätte man sich auf die alten Ansätze besonnen. Auch vor Ort will der SPD-geführte Stadtrat in München Beiträge zur Energieeinsparung erbringen. Bis 2030 soll der CO 2 Ausstoß um 40 Prozent gesenkt werden. Das Nachrüsten der häuslichen Wärmedämmung könne künftig seitens der Stadt gefördert werden, der öffentliche Personennahverkehr, die Elektromobilität und das umweltfreundliche, Fernwärmenetz weiter ausgebaut werden. |
| 13. Dezember 2011 | SPD Moosach spendet für die Muttagsbetreuung Gerastraße |
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Wer einen Hort- Tagesheim- oder Mittagsbetreuungsplatz für sein
Kind hat, kann erst mal durchschnaufen – denn nur dann können Mama und Papa in
Ruhe arbeiten gehen. Da jedoch die Mittagsbetreuungen über Elternvereine
betreut werden, gibt es für den Nachwuchs in den Ferien kein Programm und so
kommt es immer wieder zu Engpässen. Die Mittagsbetreuung an der Grundschule
Gerastraße hat dieses Problem erkannt und plant ein Ferienprogramm. Da jedoch
die Teilnahme nicht kostenlos ist, gibt es einige Eltern, die sich das für ihre
Kinder nicht leisten können. Damit aber diese Initiative wirklich auch alle
Kinder erreicht, hat die Moosacher SPD auf Ihrer Weihnachtsfeier 550 Euro
gesammelt. Der Nikolaus kam mit seinen Engerln zum Sammeln vorbei und
überreichte die eingegangenen Spenden Frau Volkert (Vorstand Mittagsbetreuung)
und Beate Klein (Mitarbeiterin). Wie immer in der Weihnachtssitzung gab es auch
noch viele langjährige Mitglieder zu ehren. Unter anderem bekam Jürgen Salzhuber,
Geschäftsführer der AWO M-Group von der ehemaligen Bürgermeisterin Gertraud
Burkhart eine Urkunde für 40 Jahre Parteizugehörigkeit überreicht. Mit viel
Musik und Plätzchen feierten die Mitglieder der Moosacher SPD den
Jahresabschluss. |
| 10. Januar 2012 | Könnnen wir uns Nullwachstum leisten? |
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Zu dieser Fragestellung fand die Monatsversammlung des
Moosacher SPD-Ortsvereins im Januar statt. Die Urbanisierung ist ein Kennzeichen unserer Zeit. Immer
mehr Menschen leben in Städten – auch in Bayern, gerade mit den
Metropolregionen München und Nürnberg. Städte sind heute weltweit die Motoren
und Zentren der Wirtschaft. Sie sind besonders betroffen von den
grundsätzlichen Veränderungen auf diesem Gebiet. Alle Prognosen sagen, dass die
Bevölkerung nicht zuletzt in der Region München zunehmen, die Wirtschaftskraft
weiter wachsen wird. Dagegen machen nun vor allem Grüne und Naturschutzverbände
mobil. Sie meinen, München brauche kein Wachstum mehr. Mit diesem immer bedeutungsvolleren Thema setzten sich die
Moosacher Sozialdemokraten auseinander. Als Referent war Jürgen Bühl geladen,
der durch seine vielfältigen Tätigkeiten im Hintergrund der Münchner
Tagespolitik zu einem ausgewiesenen Kenner des Themas geworden ist. Ab 2003 war
er drei Jahre lang als Pressesprecher und Wirtschaftsreferent der
SPD-Rathaus-Fraktion tätig, von 2006 bis 2008 arbeitete er im Stab des
Oberbürgermeisters, ehe er im Dezember 2008 zur Bewerbungsgesellschaft „München
2018“ wechselte und dort im Juli 2010 Geschäftsführer wurde. Angesichts der heftigen Widerstände gegen beispielsweise
infrastrukturelle Großprojekte wie „Stuttgart 21“ oder die dritte Startbahn für
den Münchner Flughafen machte Bühl eine verbreitete Stimmung aus, die sich wohl
am besten mit dem Satz „Alles soll so bleiben, wie es ist.“ beschreiben lasse. Mit
Blick auf die ähnliches Unbehagen auslösenden Perversionen des postmodernen
Kasino-Kapitalismus sei solch pauschale Ablehnung nicht unerwartet. Gleichwohl betonte Bühl, worauf das Wohlstandsversprechen
jedenfalls der großen Volksparteien fußt. Wenn hier auch Uneinigkeit über
Verteilungsfragen bestehe, ist wirtschaftliches Wachstum doch der Kern der
Ansätze. Hier machte er klar, dass der Fortschrittbegriff der SPD gerade darin
bestehe, mehr Lebensqualität für alle und nicht nur wenige zu ermöglichen.
Dafür bedürfe es jedoch der Masse, die es dann zu verteilen gilt. Mit
Stagnation, fehlendem Mut zum oder gar Furcht vor dem Wachstum sei dies nicht
möglich. Die Beantwortung dieser Frage sei nach seiner Ansicht zu einem Unterscheidungsmerkmal
der Parteien geworden, das wieder grundsätzliche Debatten erfordert. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die
Moosacher SPD-Mitglieder die These von der Unverzichtbarkeit des Wachstums für
den Wohlstand aller prinzipiell unterstützen. Gleichwohl wird auf
Differenzierung Wert gelegt. Wachstum in jedwede Richtung müsse nicht per se
gut sein. Es müsse die Frage gestellt werden, wie nachhaltiges, qualitativ
anspruchsvolles Wachstum gestaltet werden könne, das einerseits den
ökonomischen Notwendigkeiten einer auf die Bedürfnisse der Menschen
abstellenden Politik gerecht wird, aber zugleich den heutigen Rahmenbedingungen
schrumpfender Ressourcen und zu recht abgelehnter Auswüchse Rechnung trägt. Nicht nur die Moosacher Sozialdemokraten sondern die SPD im Allgemeinen müsse hier ihr Profil schärfen und gegenüber allen politischen Konkurrenten klare Positionen beziehen. |
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